Verterra stellt sich im Ballenberg vor und engagiert sich für die Biodiversität
Traditionsreicher Verband – neuer Name
Der Verband der deutschschweizer Obst- und Gartenbauvereine (VdGV) wurde 1880 gegründet. Mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad schweizweit zu steigern, verabschiedete man sich an der Delegiertenversammlung 2024 von dieser etwas schwerfälligen Bezeichnung und gab sich einen neuen Namen: Verterra (vert = grün, terra = Erde).
Mit einem Stand an zentraler Lage beim Bauernhaus Ostermundigen informierten der Geschäftsführer Daniel Gürber und der IT-Verantwortliche Stefan Vögele mit ihren Ehefrauen über die Tätigkeiten von Verterra sowie über den Schweizer Garten, an dessen Herausgabe der Verband bekanntlich beteiligt ist. Etliche Besucher gönnten sich einen Blick in dieses wundervolle Gartenheft oder nahmen gerne eine
Probenummer mit nach Hause.
Infostand über Verterra / Schweizer Garten beim Bauernhaus Ostermundigen auf dem Ballenberg
Ein Herz für die Bienen
Ganz im Dienst der Biodiversität stand der Infostand des Gartenbauvereins Burgdorf beim Bauernhaus Oberentfelden. Renate Siegenthaler als Imkerin kennt sich bei Bienen, Wildbienen und Hummeln bestens aus und vermittelte ihr Wissen über die Insekten und deren Nahrungsquellen an die interessierten Ballenberg-Besucher. Sie wurde dabei unterstützt von Barbara Snozzi. Ihr Stand mit den wunderschönen
Blumenarrangements war für sich schon eine Augenweide und wurde dem Ballenberg-Jahresthema 2025: «Biodiversität - Der Ballenberg blüht!» voll und ganz gerecht.
Am Infostand des Gartenbauvereins Burgdorf konnten die Besucher viel Wissenswertes über Bienen, Hummeln und andere Insekten erfahren
Pflanzaktion bei der Kegelbahn
Eine besondere Attraktion erwartete die Besucher bei der Kegelbahn im Bereich Jura. Am Infostand bei Sabine Sägesser konnten sie sich anhand von Broschüren und Pflanzlisten über die von Insekten bevorzugten Nahrungsquellen informieren und dieses Wissen ein paar Meter nebenan gleich in die Praxis umsetzen: Das Team von Thomas Hug, Paul Stalder, Andreas Schmocker und Angelika Wittwer hatte die kleine Wiese unterhalb der Kegelbahn gemäht und grub nun im Laufe des Tages Dutzende Pflanzlöcher. In diese konnten die Hobby-GärtnerInnen «ihre» vom Verband gesponserten Akeleien, Bärlauche, Schafgarben, Veilchen, etc. aus einem breiten Angebot auswählen und unter kundiger Anleitung pflanzen und angiessen. Ein tolles Erlebnis, das nicht zuletzt für zahlreiche Familien mit Kindern unvergesslich bleiben wird. Als Dankeschön durften die freiwilligen Helfer dann ein Pflänzchen für ihren eigenen Garten mit nach Hause nehmen.
Pflanzaktion – ein lernreicher Spass für unsere Nachwuchs-Gartenfreunde
Ballenberg und Verterra – eine Symbiose
Bei der Biodiversität ziehen Verterra und das Freilichtmuseum am selben Strick. Schon vor Jahren hat der Ballenberg dem Verband (damals noch VdGV) eine Wiese (ebenfalls bei der Kegelbahn) anvertraut, die unter tatkräftiger Mitwirkung einzelner Gartenvereine und des Verbandsvorstandes in mehreren Etappen in eine «Bienenweide» umgewandelt wurde. Hansruedi Geissbühler, der selbst Museumsführungen im Ballenberg leitet, ist als Verterra-Vorstandsmitglied das Bindeglied zwischen Verband und Museum. Er hat in dieser Funktion auch den gelungenen Anlass vom 18. Mai koordiniert und geleitet.