Verterra
, Hug Thomas

Tagesausflug ins Postzentrum und die Vogelwarte am 21. August 2025

Los geht’s! So lautet unser Moto und das der Post. Wahnsinn, durch wie viele Hände und Maschinen so ein Brief geht, bis er schließlich im Briefkasten am Zielort ist. Weiter geht die Reise zur Vogelwarte Sempach. Durch ein übergrosses Ei gelangen wir Richtung Nest, wo die Welt der Jungvögel erklärt wird. ...Viele weitere Eindrücke im Bericht...

                           

Los geht’s! So lautet unser Moto und das der Post. Pünktlich um 6.40 Uhr fährt der Reisebus in Thun ab. Im Morgenverkehr schlängeln wir uns Bern zu, wo weitere Reiselustige auf uns warten. Alles drin? Dann geht’s weiter Richtung Härkingen. Bevor die Post abgeht, braucht es noch eine Stärkung in Form von Kaffee, Tee und natürlich das obligate Gipfeli.

Nach einer kurzen Suche, finden wir sogar pünktlich den Eingang des Besucherzentrums, wo wir bereits erwartet werden. Nun geht es weiter in den Schulungsraum, wo wir anhand einer Präsentation durch die Führungspersonen, den Weg des Briefes vom Wallis ins Bündnerland erfahren.

                      

Wahnsinn, durch wie viele Hände und Maschinen so ein Brief geht, bis er schliesslich im Briefkasten am Zielort ist. Gespannt sind wir nun auf den Rundgang, wo das Fotografieren leider nicht erlaubt ist. Nein, auch nicht heimlich! Was nötig ist, um täglich Millionen von Briefen und ein knappe Million Pakete pünktlich von Aufgabeort bis zum Zielort zu befördern, sehen wir anhand der riesigen Sortiermaschinen, die zum Teil bis 200 Meter lang sind. Es rattert unermüdlich. Im Moment sei nicht viel los, erklärt uns unsere Führungsperson. So richtig los geht es ab 17.00 Uhr. Wenn die Lastwagen und die Postzüge die Briefe und Pakete von den Poststellen bringen. Dann sind auch alle Angestellten auf Posten. Nun muss jeder Handgriff sitzen. Bis 2.00 Uhr morgens sind alle Sendungen bereits verteilt. Also wohlverstanden!! Nicht einige Tausend, sondern gegen 1 Million. Täglich!! Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, könnte ich es kaum glauben.

Wir sind froh, dass es nach der Führung eine kleine Stärkung in Form von einem Getränk und einem feinen Nussgipfel gibt. Das nimmt auch den Heisshunger auf das kommende Mittagessen.

    

Nach dem Essen reisen wir weiter Richtung Vogelwarte Sempach.

   

 Hier werden wir als erstes aufgeteilt und in ein übergrosses Ei geleitet. Dies ist der Anfang unseres Rundganges. Nach einer kurzen Erklärung, verlassen wir das Ei Richtung Nest, wo viele interaktive Bildschirme die Welt der Jungvögel erklären und aufzeigen. Weiter geht’s zur Nahrungsaufnahme der Vögel, die Gefahrenherde, Fressfeinde und natürlich eine Vorzeigelandschaft, wie sie für Vögel und andere Tiere optimal wären. In der Realität sieht es leider nicht so aus. Allerdings wird von vielen Menschen die Wichtigkeit einer vielseitigen Landschaft erkannt und gefördert.

Ein sehr interessanter Rundgang, der die individuellen Bedürfnisse der Besucher absolut befriedigt. Wer noch Lust hat, kann sich in der Umgebung der Vogelwarte umsehen, das mechanische Theater zum Thema Vogelstimmen oder den Naturfilm im Kinosaal geniessen. Nach diesen Eindrücken treten wir unsere Rückreise an.

Herzlichen Dank allen Teilnehmenden.
Thomas Hug